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Jake & Thomas

Jake (links) und Thomas (rechts)

Jake und Thomas sind zwei Fuchshybriden der 2. Generation, welche durch KOUSEI im Zuge einer internen Forschungsinitiative der 2. Hybridengeneration als genverwandte Geschwister definiert worden sind. Da Fuchshybriden besonders für die 2. Generation noch eine seltene und rare Ausnahme waren, sollten die beiden Hybriden an einen Käufer mit hohem Zahlwert abgegeben werden, um die Finanzen des Pharmaunternehmens weiter stützen zu können. Zur Übergabe der Hybriden an den Käufer kam es nicht, da die beiden Brüder zuvor aus einer Lagerhalle entkommen konnten, welche als Aufbewahrungsort für eine ausstehende Lieferung per Schiff dienen sollte.

KlassifizierungBearbeiten

  • Generation 2
  • Gattung: Rotfuchs ( Vulpes vulpes )
  • Hybridfarbe: Typische Färbung echter Wildfüchse: Je nach Jahreszeit rötlichgelb-kupfern, an der Schwanzspitze reinweiß bis schiefergrau. Schwarz zulaufendes Fell an den hybridischen Ohren. Gelblich-orange Augenfarbe mit Hybridpupillen.

CharakterBearbeiten

Obwohl exakt gleichaltrig, wirkt es bei den beiden Fuchsbrüdern so, dass Jake (Bild links) der ältere der beiden Brüder zu sein scheint: Sein Verhalten ist gefestigt und selbstsicher, mit einer gewissen Verspieltheit und einem gerissenen Witz im Auftreten. Er ist Raucher, und muss aufgrund dieser Notwendigkeit des Öfteren in menschlichen Siedlungen auf kleinere Raubzüge gehen.

Thomas ist dem Verhalten nach zu beurteilen der jüngere der beiden Brüder, jedenfalls im Zusammenspiel der beiden Geschwister. Eher verlegen und zurückgezogen, erscheint er zumeist wortkarg und scheu, wenn er auch im Beisein seines Bruders eine gewisses Maß an Selbstvertrauen zu gewinnen scheint.

Beiden Hybriden sind deutliche Merkmale ihrer füchsischen Genbasis anzumerken: Bei diesem Hybriden-Typus wird oft ein naturbedingter Jagdinstinkt nach kleineren Nagetieren ausgemacht, zudem eine kecke, meist dreiste Gewitztheit sowie ein nicht zu unterschätzendes Ausmaß an Intelligenz, die jedoch selten offen und direkt gezeigt wird.Während Fuchshybriden dem Klettern in natürlicher Umgebung meist gänzlich abgeneigt sind, ist dennoch eine Artverwandtheit zu tierischen Kollegen zu beobachten, jedenfalls auch, was die Vorliebe von natürlichen Höhlen und kleineren Bauten anbelangt.

Zudem sei hier angemerkt, dass zwischen dem Fuchshybriden Jake und der Wolfhybridin Kira ein unstetes, vages Beziehungsverhältnis besteht, welches sich nach der Befreiung aus der Lagerhalle mit den Jahren gemeinsamen Herumziehens entwickelte. Das Verhältnis ist jedoch meist nur auf körperlicher Basis fundiert, und weist keine weitere emotionale Bindung - jedenfalls von einer Seite. Details dazu sind selbst für den Fuchs nicht ganz genau geklärt. Mhm.

Erstes Auftreten in Soultrade (07.09.2013)Bearbeiten

Einer der jung erscheinenden Kerle auf seinem Steinsitz hatte sich aufgerichtet, und sprach mit einer leicht kratzigen zu seinem Gegenüber. Irgendwie klang er belustigt dabei, und allgemein wie ein zu rechten Scherzen aufgelegter Charakter, nur anhand des Klangs seiner Stimme. "Ich hör nichts mit dieser verkackten Kapuze. Ist doch echt beschissen." Auf den Fluch folgte das kurze Ziehen einer Zigarette – und ein verwirrtes Stirnrunzeln von Seiten Rabans. Er hatte sich schon abwenden wollen, hielt aber nun doch wieder inne. Irgendein Tonfall lag in der Stimme des Kerls, der ihn irritierte. Seine Stimme klang hell, aber doch irgendwie reißerisch und kratzend – er hatte eine Angewohnheit, sein 'R' auf eine bestimmte Art und Weise zu rollen, dass es den jungen Hybriden verwunderlich vorkam. Er kniff die Augen leicht zusammen, als der andere Kerl dem ersten Jugendlichen antwortete. "Dann zieh sie doch ab. Wie du schon sagst, drauf geschissen, mhm? Hier draußen is' keiner. Lassen wir uns nich' von der Paranoia anstecken. Ich sag dir schon, wenn ich irgendwas merk." Auch der Andere hatte die ungefähr gleiche Stimmlage, und man konnte an der Betonung irgendwie heraushören, dass sie wohl verwandt sein mussten. Brüder, vielleicht? Raban tauschte einen fragenden Blick mit Yuna aus, welche schon ungeduldig an seiner Hand zog. Er wollte ihr gerade zunicken, und sich dann leise mit ihr von diesem Platz entfernen, als der eine Kerl an seine dunkle Kapuze der Jacke griff, und diese von seinem Kopf striff.

Unter dem Stoff kamen dichte, etwas struppige aber zur Jacke farblich passende, braune Haarsträhnen zum Vorschein – dies führte bei dem jungen Wolf, der das ganze aus seiner Deckung heraus beobachtete nicht dazu, dass sich seine Augen weiteten, sondern vielmehr, was sich mit den freigelegten Haaren noch aufrichtete. Zwei spitze, mit rötlichem Fell und schwarzer Spitze bedeckte Ohren klappten sich auf, drehten sich einmal befreit, und zuckten dann in ihren kleinen Härchenspitzen einmal, während der dazugehörige Junge einmal befreit durchatmete. „Schon viel besser...jetzt müsst ich nur noch die Jacke ausziehen können, aber wir dürf'n ja nich'...“ Die beiden scheinbaren Brüder schienen grinsende Blicke zu tauschen, während sich bei Raban das Nackenhaar aufstellte. „Siehst du das?“ tuschelte er fassungslos zu Yuna, und konnte gar nicht glauben, was sie hier gefunden hatten. Füchse! Zweifelsohne gehörte diese Fellfarbe zu denen eines Fuches – so wie es Raban schon einmal aus Büchern und einem Film gesehen hatte. Die Jacke, die sicherlich einmal Menschen gehört hatten, verbargen ihre herben Gerüche gut, und auch seine Nase hatte wohl deswegen Probleme gehabt, diese feine Duftspur wahrzunehmen – doch nun, da er die Ohren des einen Hybriden erblickte, war es ihm völlig klar. „Fuchshybriden..“ murmelte er noch einmal, und duckte sich noch mehr, sich aufgeregt an der Daumenkuppe seiner linken Hand nagend. „Was zum Teufel machen solche denn hier draußen...?“

Erste Erwähnung in FunkenflugBearbeiten

Hier drin stank es inzwischen nach vielen verschiedenen tierischen Geruchsnoten und sie schauderte leicht, da ein ganz spezieller davon doch noch immer herausstach. Große Container schienen hier zu stehen, und sie näherte sich dem, von dem diese Duftnote ausging von hinten her, schmiegte sich an seine Wand und schlich dann herum, um einen Blick auf seine andere Seite zu werfen. Zu ihrer Überraschung war der Container hier nicht verschlossen, sondern offen – und mit Gitterstäben versperrt. Zwei Gestalten kauerten hinten in der Ecke dort drin, schienen zu schlafen und wurden vom Schatten der in den Behälter hinein fiel verdeckt. Sie spürte den hundeartigen Geruch nun ganz deutlich, oder...nein? War es etwas Anderes? Es hatte eine andere Note die sie nicht kannte, aber sie hätte schwören können, dass es so roch wie...


„Leo!“ rief sie leise zischend in den Behälter hinein, und hielt dann inne. Verdammt nochmal! Wie dumm...wie dumm war sie eigentlich? Erst jetzt schien die Wölfin zu bemerken, wo sie sich hier eigentlich gerade befand. Warum ging sie dieses Risiko ein – nur um einem Gespenst aus ihrer Kindheit nachzujagen? Nur wegen diesem Geruch, der so gerochen hatte wie das, an was sie sich von ihm hatte erinnern können? Sie musste blöd sein, so viel aufs Spiel zu setzen, nur für diese nicht vorhandene Hoffnung, für eine minimale Chance! Sie schalt sich still, hielt dann aber den Atem an. Eine der Gestalten im Container hatte sich bei dem Ruf des Namens geregt, stand nun auf und schien sich den Nacken zu reiben. Kira's Augen weiteten sich, als sie im Schatten die Umrisse hybridischer Ohren und eines peitschenden Schweifs ausmachen konnte. Mit lässigen Schritten trat der Unbekannte auf Sie zu, und aus dem Schatten heraus in das wenige Restlicht hier in der Halle. Er musterte sie kurz, bevor seine Hände in die Hosentaschen seiner zerschlissenen Jeans rutschten, seine Ohren mit den feinen Härchen darin zuckten und ein breites Grinsen auf seine Lippen wanderte. Bei der Änderung der Lichtverhältnisse engten sich seine Pupillen zu kleinen schwarzen Ovalen. Einmal mit der Nase schniefend blieb er ihr gegenüber vor den Gitterstäben stehen, wog den Kopf schief und sah die
Wölfin aufmerksam musternd an. „Damit kann ich nicht dienen, fürchte ich.“ sprach er munter, und seine Stimme trug einen kecken, amüsierten Klang in sich. „Aber wenn du einen Jake suchst, tja...“ Der Fuchshybrid hob feixend einen Mundwinkel. „...dann hast du ihn gefunden.“