FANDOM


Yuna ist eine der ersten Charaktere von Soultrade, die bei Eröffnung
Yuna

Yuna

des RPGs zum Dezember 2012 gespielt wurden. Damals standen noch keine weiteren Details zur Welt von Soultrade fest - außer, dass man sich auf grobe Richtlinien geeinigt hatte; und dass es eben in einer Welt spielen soll, in der Hybriden bei Menschen leben. Meist gezwungenermaßen.

KlassifizierungBearbeiten

  • Generation 1
  • Gattung: Maine Coon
  • Hybridfarbe: verschiedene Brauntöne, Schweif etwas heller, sowie Innenseite der Ohren
  • Besonderheit: Zweifarbige Augen (grassgrün/meerblau)

Erste Charakterbeschreibung (orig. aus Soultrade)Bearbeiten

VergangenheitBearbeiten

Yuna lebte in ihrer Kindheit in einem kleinen Haus, weitab der Stadt mitten im Wald mit ihrer Mutter. Das Haus hatte einen kleinen Garten, war jedoch von einer Mauer umgeben, die das Flüchten für Yuna unmöglich machten. Ihre Mutter, eine sehr schöne Frau mit langen kastanienbraunen Haaren, hatte sie lediglich wegen der immensen Geldsumme geboren, die sie für Yunas Geburt erhalten hatte. (Anmerkung: Aufzucht und Geburt von Hybriden war damals noch nicht genau festgelegt. Die Geburt von Yuna wurde damals, soweit ich mich noch entsinnen kann, auch leicht abgeändert.)

Sie kümmerte sich um Yuna, kochte ihr essen, pflegte sie und kümmerte sich um eine anständige Erziehung für ihr späteres Zuhause. Jedoch konnte sie Yuna keine Mutterliebe zukommen lassen, da sie diese nie als ihr Kind akzeptieren konnte. Als Yuna selbstständiger wurde, ließ ihre Mutter sie oft lange allein Zuhause. Mit 15 Jahren wurde sie dann in ihr eigentliches "Zuhause" geholt, in die Villa Ryan. Ihr "Besitzer" Matthew Ryan ist ein Sammler von preisgekrönten Rassekatzen. Mit Yuna erfüllte sich der 39-jährige einen langgehegten Traum: Seine Lieblingskatzenrasse Maine Coon in Verbindung mit einer bildschönen Frau. Seit 2 Jahren lebt Yuna nun schon in der Villa, wohnt in einer Art kleinen Turm, der extra für sie gebaut wurde...

Yuna hasst ihren Besitzer und den Ort an den die gefangen gehalten wird. Ihr sehnlichster Traum ist es, endlich ein eigenes Leben zu führen...

CharakterBearbeiten

Viele ihrer Charaktereigenchaften decken sich mit denen der Maine Coon Katzenrasse. Sie möchte unabhängig leben, ist lebhaft und oft noch etwas kindlich. Rassetypisch ist auch, dass sie das Wasser liebt und alles was damit zu tun hat; und das sie gern mal Gegenstände aus der Villa stibitzt, die sie in einer kleinen Truhe unter ihren Bett versteckt. Ihre liebevolle und sanftmütige Seite ist schon seit langen durch die äußeren Umstände nicht mehr zu sehen gewesen. Meist ist sie sehr ungehalten, wild und zeigt sich oft mit allem unzufrieden.

Erster Post in Soultrade (29.12.2012)Bearbeiten

Der Himmel war sternenklar, der Mond erstrahlte in voller Pracht. In ihren Augen spiegelten sich die Sterne, als sie in den weiten Nachthimmel blickte. Sie lag auf dem Rücken auf einer Wiese, die Arme zur Seite ausgebreitet. Es war eine sehr warme Sommernacht, angenehm warm, sie mochte diese Wärme…und wenn sie so da lag und sich in dem unendlichen Sternenhimmel hineinträume konnte sie für einen kurzen Augenblick vergessen. Ihre Vergangenheit vergessen, ihre Probleme vergessen, die Zukunft die sie erwarten würde, sogar den Ort an dem sie sich befand. Ihre rechte Hand streckte sich gen Himmel und wollte einen Stern greifen um in Gedanken auf ihm davon zu fliegen. Weg von hier, weg von ihm, zu einem eigenen Leben. Das zirpen von Zikaden und das leise surren der Überwachungskameras drang in ihre Ohren. Sie seufzte leise und drehte ihren Kopf leicht zur Seite. Der Blick auf die Mauer war genauso einengend wie am Tage, nur das am Tage der Stacheldraht, der am oben Ende der Mauer angebracht war , in der Sonne glänzte und nicht im leichten Mondschein. In der Nacht hatte diese Mauer etwas noch bedrohlicheres als ständige Erinnerung und Mahnung.

Sie richtete sich auf und spürte auch gleich wieder die prüfenden Blicke der Angestellten in ihren schwarzen Anzügen, die an der Treppe standen und auf sie „aufpassen“ sollten.
Eine leichter Windhauch fuhr durch ihre lange brauen Haare und ließ ihre vielen geflochtenen Zöpfe leicht im Windhauch tanzen. Wieder nahmen ihre empfindlichen Ohren das kurze surren der Überwachungskamera wahr, welche auf sie gerichtet war. Sie kannte diesen Umstand schon lange, doch ihre Wut darüber und die immer wieder neuen Ausreden von ihm minderten ihre Wut nicht. Sie seufzte leise und blickte wieder zur Mauer. Gleich hinter der Mauer befand sich ein großer Park der mit zum Anwesen gehörte. Hohe Bäume standen direkt an der anderen Seite der Mauer. Wenn nur dieser Stacheldraht nicht wäre, wäre es ein leichtes irgendwie hinüber zu kommen…Sie erinnerte sich an ihre letzten Fluchtversuche und diese verflixte kleine Nadel die „sie“ dann immer auf sie abschossen. Die Erinnerung an den lähmenden Schmerz ließ sie kurz erzittern. Schließlich stand sie auf und blickte sich in dem altbekannten Garten um, welcher halbmondförmig mit der hohen Mauer umgeben war. Ein Blumenbeet, ein einzeln stehender Baum, ein Wasserspiel.. der Rest war eine große Wiese. ..nur eine rund geschnittene Hecke in der Mitte des Gartens bedeckte die Wiese. Eine Bank in dessen Mitte, ein Ort der wohl Sichtschutz versprechen sollte, wenn man die Kameras ignorierte. Das kleine Wasserspiel, das sich auf einer quadratischen Fläche mit schwarzen Fließen befand war immer noch angestellt, es war also noch vor Mitternacht. Aus den Zwischenräumen zischten einzelne Wasserstrahle und traten an einer anderen Stelle zwischen den Fließen wieder ein. Yuna stöhnte bei diesem Anblick lustlos in sich hinein und strich sich ihr schwarzes Kleid mit der weinroten Schleife am Dekollete wieder glatt. Ihren Schweif, dessen Fell genauso wie das ihrer katzenartigen Ohren verschiede Brauntönen hatte, benutze sie um Gras von ihren Beinen abzustreichen. Die eintönigen Geräusche in diesem Garten schienen sie ein weiteres Mal unter sich zu erdrücken. Zikaden, Wasserplätschern, das surren der Kameras…Sie ballte ihre rechte Hand zur Faust zusammen, ihre Ohren legten ich an ihren Kopf an und sie starrte zu den Sternen, fragte sich warum sie das Leben so zu strafen schien.
Die Spitze eines kleinen Fangzahnes blitze an ihren rechten Mundwickel auf. Sollte sie es noch einmal wagen? Nochmal riskieren die kleine silberne Nadel abzubekommen? Vielleicht würde sie diesmal jemand hören und sie aus diesem Gefängnis retten? Sie war sich sicher das er sie hier versteckt hielt und kein Außenstehender von ihr wissen sollte, da man sonst die Polizei rufen würde. Ihr Privatlehrer hatte ihr zumindest erzählt, dass die Polizei die Gesetzeshüter sind und böse Menschen einsperren. Wie würde er sich wohl fühlen wenn er eingesperrt leben müsste ohne je die Außenwelt gesehen zu haben?? Sie merkte wie die altbekannte Wut wieder in ihr loderte. Sie spazierte ein wenig herum und lief gezielt zu der Hecke die durch einen mit Rosen bewachsenen bogenartigen Einlass die Holzbank beherbergte, auf welche Yuna sich mit ihren nackten Füßen stellte und tief Luft holte.

Die zwei im Garten positionierten männlichen Angestellten mit den schwarzen Anzügen hatten dies beobachtet und tuschelten leise miteinander. Durch ein Headset gab ein Herr mit kurzen blonden Haaren eine kleine Information an andere Angestellte in der riesigen Villa hinter ihnen weiter. Beide beobachteten gespannt Yuna, die mit aufgerichteten Ohren und wehenden Haaren auf der Bank stand. „Ich sag dir, gleich zieht sie wieder ihre Show ab..“ tuschelte der Blonde dem anderen im amüsierten Tonfall zu. Der andere muskulöse Mann stand mit verschenkten Armen und strenger Miene da. “..und dabei hab ich gleich Feierabend.. vielleicht passiert auch nichts.. das letzte mal ist ja noch nicht lang her, vielleicht hat die Kleine mal kapiert dass nichts passiert…“ murmelte er mit tiefer Stimme.

Weitere BilderBearbeiten